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Die moderne Oberhofer Kläranlage entsorgt Abwasser
umweltfreundlich und verringert die Belastung der Lütsche.
Die Kläranlagen Suhl, Zella-Mehlis und Oberhof wurden und werden
durch das Land Thüringen bei Investitionserweiterungen und Neubau
bis zu 80% gefördert.
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Menschliche Eingriffe, wie beispielsweise
das Einleiten von Abwasser, stören das Leben in einem Biotop. Deshalb
muss eine Kläranlage das Wasser soweit von Schmutzstoffen befreien, dass
dem Gewässer die Fähigkeit erhalten bleibt, sich zu regenerieren.
Ist ein Gewässer jedoch infolge der Einleitung ungereinigten oder nicht
genügend geklärten Abwassers gestört, besteht das Vermögen zur
Reinigung nicht mehr in ausreichendem Maße.
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Kläranlagen sind für die
Rückgewinnung sauberen Wassers, das dem natürlichen Kreislauf wieder
zugeführt wird, unverzichtbar. Damit leisten wir einen wesentlichen
Beitrag zum Gewässerschutz, denn jeder Fluss oder See bleibt so als
intakter Lebensraum erhalten.
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Die Abwassertechnik bedient sich bei der
Reinigung bestimmter physikalischer, chemischer und
biologischer Prozesse, die in den Kläranlagen mehr oder weniger
kombiniert angewendet werden. Die Abwasserreinigung lässt sich grob in
drei aufeinanderfolgende Stufen einteilen: Die erste Reinigungsstufe
behandelt das Abwasser mechanisch, die zweite biologisch. Bei der dritten
Stufe findet eine weitergehende Behandlung - speziell zur
Eliminierung von Phosphat- und Stickstoffverbindungen - statt.
Im Abwasser vorkommende feste Stoffe reichen
in ihrem Größenverhältnis von zentimetergroßen Sperrstoffen bis zu
halbgelöstem und gelöstem Schmutz unterhalb der Sichtbarkeitsgrenze
eines Mikroskops. Darüber hinaus enthält jedes Abwasser eine große Zahl
winziger Lebewesen, vor allem Bakterien.
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