TRINKWASSERAUFBEREITUNG
 

 Pumpstation Sülze „Die Qualität unserer Gewässer ist sehr unterschiedlich, aber für das daraus gewonnene Trinkwasser gibt es einheitliche, strenge Vorschriften: 
die Trinkwasserverordnung. Dass den Verbraucher nur reinstes, anhand dieser Gütekriterien geprüftes Wasser erreicht – dafür tragen wir jeden Tag Sorge“

Gerd Weiner, Bereichsleiter Trinkwasser
Der Zweckverband „Mittlerer Rennsteig“ gewinnt sein Trinkwasser zu 20% aus sanierten Eigendargeboten (Quellen, Tiefbrunnen) und bezieht zu 80% hochwertiges Trinkwasser vom Fernwasserzweckverband Südthüringen (Talsperre Schönbrunn). 

Hochbehälter Kühndorf 
Entsäuerungsanlage Aschental 

Ein Problem im Verbandsgebiet des ZWAS sind die Wasservorkommen mit einem niedrigen pH-Wert, die eine aufwendige Entsäuerung unabdingbar machen. Das Pilotprojekt Suhl-Aschental, das gemeinsam mit dem Land Thüringen und dem DVGW geplant und realisiert wurde, beweist, dass Entsäuerungstechnologien auch ohne zusätzliche Energie – und damit umweltfreundlich genutzt werden können.

Mit solchen Projekten will der ZWAS unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte langfristig die Trinkwasserversorgung sichern. Er vertritt dabei die Maxime: Jede Mark ist da gut angelegt, wo sie die Wasserqualität erhält oder verbessert. So mussten wegen zu niedriger pH-Werte aufgrund der Auflagen des Gesundheitsamtes die Anlagen in Oberhof und Zella-Mehlis innerhalb eines Jahres stillgelegt werden.
Die beiden Städte werden seit November 1996 mit Fernwasser aus Schönbrunn versorgt, wofür ein Investitionsaufwand von 6,5 Mio. DM erforderlich war.
Entsäuerungsanlage Aschental